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Monats-Archive: April 2014

Berliner Unternehmen setzen sich für biologische Vielfalt ein

Berliner Unternehmen setzen sich für biologische Vielfalt ein

Bundesländer und Biodiversität: Berlin veröffentlicht Handlungsleitfaden für Unternehmen, Brandenburg beschließt Maßnahmenprogramm

In Deutschland ist der Naturschutz rechtlich gesehen grundsätzlich Ländersache. In Umsetzung internationaler Ziele, der EU-Biodiversitätsstrategie 2020 sowie der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt vertiefen viele Bundesländer ihre Maßnahmen zur Biodiversität.

Einige verfügen bereits über eigenständige Strategien, die peu-à-peu mit Leben gefüllt werden. So hat jüngst das Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg gemeinsam mit anderen Ressorts der Landesregierung ein Maßnahmenprogramm Biologische Vielfalt entwickelt, welches am 15. April 2014 durch das Brandenburger Kabinett beschlossen wurde.

 

Die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt wiederum hat einen Vorstoß unternommen, Unternehmen stärker als bislang anzusprechen. Gemeinsam mit der IHK Berlin hat sie im März die Broschüre “Berliner Unternehmen fördern Biologische Vielfalt. Vorschläge zum Handeln – ein Leitfaden” herausgegeben. Auch ‘Biodiversity in Good Company’ wird hier als ein Beispiel aufgeführt, wie Unternehmen sich für das Thema stark machen können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fair in den Tag – am 21. Mai 2014 luden wir 35 Parsonen aus dem
5-Seen-Land zu einem Frühstück mit Produkten aus Fairem Handel.

Die Kampagne fandet nicht nur in Türkenfeld – rund um den Globus wird f a i r  g e f r ü h s t ü c k t.

Durch ein Frühstück mit FAIRTRADE-Produkten unterstützen Sie Produzentinnen und Produzenten in Afrika, Asien und Lateinamerika. Das FAIRTRADE-Siegel steht für faire und stabile Bezahlung durch einen Mindestpreis, die FAIRTRADE-Prämie für Gemeinschaftsprojekte, soziale Arbeitsbedingungen und eine umweltschonende Anbauweise.

 

Gemeinsam möchten wir weltweit ein Zeichen für mehr Gerechtigkeit setzen.

Ein Dankeschön an die Unterstützer

 

Logo HAND In HAND  Logo Zwergenwiese Logo dennree-Biohandelshaus Logo Lebensbaum
 Logo Bio-Kaufladen Logo: Tengelmann  Logo Raiffeisenbank

Imker Kaller

Bäckerei Stenzel

 

 

Mehr Informationen und die FAIRTRADE-Broschüren zum Download:

 

 

 

Der Fleischatlas wird vom BUND gemeinsam mit der Heinrich-Böll-Stiftung und Le Monde Diplomatique herausgegeben. In übersichtlicher Zusammenstellung erfährt der Leser / die Leserin Fakten und Daten über Tiere als Nahrungsmittel.

Hier kann man nachlesen, dass der Fleischkonsum in Deutschland verglichen mit dem Jahr 2013 um 2 kg pro Person zurückgegangen ist. Weltweit jedoch steigt der Fleischhunger. Nach aktuellen Einschätzungen wird die weltweite Fleischerzeugung bei Fortsetzung des gegenwärtigen Trends bis Mitte dieses Jahrhunderts von jetzt 300 Millionen Tonnen auf dann fast eine halbe Milliarde Tonnen steigen. Damit einhergehend wird sich die Sojaproduktion für Futtermittel zur Mästung der Schlachttiere nahezu verdoppeln – von derzeit 260 auf über 500 Millionen Tonnen.  Leser Sie mehr im aktuellen “Fleischatlas 2014”

Fleischatlas 2014

Fleischatlas 2014

 

 

 

Quelle: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Interessante Fakten rund ums deutsche (Oster-) Ei

Ostern

Jeder Bundesbürger verzehrt pro Jahr 218 Eier  das sind 13,5 kg Eier pro Jahr). Um das mal als Summe darzustellen:

In Deutschland werden insgesamt 1.090.000 Tonnen oder 17,6 Milliarden Eier verbraucht (Zahlen von 2013). Die Haushaltskäufe machen dabei rund 50 % aus.

Der Einkauf von Eiern aus ökologischer Erzeugung ist 2013 im Vergleich zu 2010 um etwa 27 % gestiegen, der Einkauf von Eiern aus der Kleingruppenhaltung um knapp 70 % gesunken. Mit rund 64 % der Haushaltskäufe werden in Deutschland am häufigsten Eier aus Bodenhaltung gekauft, danach folgen die Freilandhaltung mit rund 25 %, die ökologische Erzeugung mit rund 9 % und die Kleingruppenhaltung mit etwas mehr als 2 %. Im Ostermonat werden zwei bis drei Eier mehr gekauft (bezogen auf die Haushaltskäufe). Bunte Eier werden inzwischen das ganze Jahr über angeboten. Im Ostermonat nimmt auch hier der Konsum zu. In 2013 kauften die privaten Haushalte dem GfK-Haushaltspanel zufolge 5 % mehr gefärbte Eier. Im Jahresdurchschnitt waren 5,2 % aller gekauften Eier gefärbt.
Zum Stichtag 1. Dezember 2013 wurden 38,4 Millionen Legehennen in Deutschland gehalten (erfasst werden Betriebe mit mindestens 3000 Haltungsplätzen) – das waren 5,2 % mehr als im Dezember 2012. Besonders hoch war der Anstieg von 2012 auf 2013 mit 12,3 % in der ökologischen Erzeugung. Hierbei ist jedoch zu berücksichtigen, dass das Ausgangsniveau bis dato vergleichsweise niedrig war. Auch die Haltung der Legehennen in Bodenhaltung mit 24,3 Millionen (+ 4,0 %) und in Freilandhaltung mit 6,1 Mill (+13,2 %) nahm stark zu. Legehennen in Käfighaltung mit 4,8 Millionen gingen hingegen um 2,3 % zurück.
Die Stallkapazität liegt derzeit bei rund 44,5 Millionen Haltungsplätzen. Auf die ökologische Erzeugung entfallen rund 3,7 Millionen Plätze (8,3 %). 28,6 Millionen Plätze (64 %) entfallen auf die Bodenhaltung, 6,9 Millionen (15,5 %) auf die Freilandhaltung, 5,1 Millionen (11,5 %) auf die Haltung in ausgestalteten Käfigen und Kleingruppen.
t847.000 Tonnen Eier wurden im Jahr 2013 in Deutschland produziert. Seit dem Jahr 2000 sind die Zahlen der Erzeugung kontinuierlich gesunken, 2000 waren es noch 893.000 Tonnen. Gegenüber dem Jahr 2010 mit 656.000 Tonnen zeigt die aktuelle Zahl wieder eine steigende Tendenz. Die vorläufige Versorgungsbilanz der Bundesanstalt für Landwirtschaft (BLE) weist für 2013 eine verwendbare Erzeugung von 13,7 Milliarden Eiern (+2,6 % gegenüber dem Vorjahr) aus. Im Jahr 2013 importierte Deutschland 362.000 Tonnen Eier und damit rund 24 % mehr als noch im Jahr 2000 (293.000 Tonnen). Auch der Export hat steigende Tendenz: Während im Jahr 2000 noch 72.000 Tonnen exportiert wurden, gingen im Jahr 2013 etwa 140.000 Tonnen Eier ins Ausland. Das entspricht einer Steigerung von fast 95 %.

 

 

Bild: Peter Hartz

Peter Hartz (Quelle:stern.de)

Immer mehr Menschen leben vom Arbeitslosengeld II (ALG II) auch HARTZ IV genannt. Vorurteile und Missachtung genießen die Betroffenen neben der sozialen Absicherung. Arbeitslosigkeit zerstört soziale Netze und Familien. Arbeitslosigkeit macht einsam.

Ich habe anderes kennengelernt und deshalb gibt es visioNatura. Als gemeinnütziger Verein öffnen wir die Tür, haben Zeit und geben Rat bei oft unüberwindbaren Problemen.

In einem Zeitungsbericht vor einigen Monaten wurde von den Sozialdetektiven des Jobcenters berichtet. Überschrift “Sozialdetektive spüren HARTZ IV Betrüger auf” ( FFB Tagblatt) . Der Bericht zeigte die verschiedenen Missetaten auf. Erzählte von erschlichenem Geld und Fehlangaben bei der Antragstellung. “Andere arbeiten und “die” liegen uns auf der Tasche und betrügen dann noch”,  wird vielleicht der eine oder die andere gedacht haben. Erst in den letzten beiden Sätzen des recht üppigen Berichts war zu lesen, dass gerade mal 1-2 % der HARTZ IV – Empfänger betrügen. Hätte der Artikel die Überschrift “Ehrliche Bedürftige verblüffen Kontrolleure” getragen, hätte ihn vielleicht niemand gelesen. Auch den Originalbericht werden die wenigstens komplett gelesen haben. So werden doch die eh schon vorhandenen Vorurteile schon rein durch das Lesen der Überschrift bestätigt. Das reicht doch, oder?

Wir werden weitere Berichte über bedürftige Menschen schreiben. Werden berichten wie der  Alltag in Armut aussieht und wie schwer es ist Anerkennung und Arbeit zu finden.
Es bleibt spannend – bleiben Sie interessiert !

Ihre
Britta Herreiner (visioNatura e.V.)

 

 

Hessische Landwirtschaftsministerin will Bio-Anbau stärker fördern

Umwelt- und  Agrarministerin Priska Hinz

Umwelt- und Agrarministerin Priska Hinz

Autor: Kai Kreuzer
Quelle: Die Welt, Hessenschau

In einer Pressekonferenz am 1. April skizzierte die grüne Umwelt- und  Agrarministerin Priska Hinz die Neuausrichtung in der Förderung der hessischen Landwirtschaft.
Sie gibt sich dabei vorsichtig und betont, dass Biobetriebe und konventionelle Bauern nicht gegeneinander ausgespielt werden sollen. Für den Willen zur Neuorientierung erhielt sie auch Unterstützung der Opposition. Die Ministerin will zur Ökobewirtschaftung von Grünland die Prämien für Biobauern um mindestens 20 Euro pro Hektar anheben. Bei Ackerflächen steigen die Prämien um mindestens 50 Euro pro Hektar.

Das Land werde aber den Landwirten bei der Größe ihrer Betriebe nichts vorschreiben, sagte die Grünen-Ministerin Hinz. “Ich setze auf Dialog.” Mit elf Prozent ökologisch bewirtschafteter Fläche gehört Hessen jetzt schon zu den führenden Ländern in Deutschland. Des weiteren soll die Regionalvermarktung gefördert werden, so sieht es der neue Öko-Aktionsplan in Hessen vor.

Konventionelle Tierhalter sollen, wenn sie ihre Ställe auf Bio-Standard umbauen, dafür eine um 20 Prozent höhere Förderung erhalten. Regionale Direktvermarktung soll einfacher werden. Das Land will seine Beratung für Ökolandwirtschaft ausbauen. Außerdem will es stärker zwischen Biobauern und Lebensmittelläden vermitteln. Schafhalter sollen mehr Geld erhalten, da ihre Tiere der Landschaftspflege dienen.
Wie es in einem Beitrag der Hessenschau (Hessischer Rundfunk) heißt, bekräftigte die neue Ministerin auch ihr Nein zu gentechnisch veränderten Organismen: “Hessen will gentechnikfrei sein!” Hier wisse die Landesregierung die Bevölkerung hinter sich.

Ein Link zum Artikel der Welt finden Sie hier!
sowie ein Link zum Filmbeitrag der Hessenschau vom 1.4.2014 finden Sie hier!

 

 

Sammeldrache

Sammeldrache

und unterstützen damit Schulen und Kindergärten.

Drachenstark punkten – der Umwelt zuliebe

Das Prinzip ist ganz einfach: Der Sammeldrache trägt gebrauchte Artikel zusammen – zum Beispiel Handys und leere Druckerpatronen (Tinte, Toner) – und sorgt für deren Wiederverwendung. Das schont wertvolle Ressourcen, die bei der Neuproduktion anfallen würden, und trägt so zum Umwelt- und Klimaschutz bei.

 

 

Ganz einfach…

  1. Sie bringen Ihre alten Handys und Druckerpatronen zu uns.
  2. Wir versenden die Sammelbox und bekommen dafür Umwelt-Punkte
  3. Die Umwelt-Punkte werden dann in Geld umgewandelt.
  4. Das Geld erhalten dann Schulen und Kindergärten für verschiedene Projekte

 

Also bitte alles schnell zu uns bringen, damit die Kinder Projekte realisieren können.

 

 

Johannes von Perger wandte sich in den letzten Tagen an Händler, Kunden und Freunde.

Liebe Kunden, Händler und Freunde,

biologische Säfte aus regionalen Früchten herzustellen ist das Lebenswerk meines Vaters, Maximilian von Perger, und ist auch mein Leben gewesen. Seit 28 Jahren habe ich jede Minute für diese Vision gelebt und jeden Cent in den Betrieb investiert. Sicherlich habe ich in den Jahren viele unternehmerische Fehler gemacht, vielleicht war es aber auch von vornherein eine Utopie, in einem kleinen Familienbetrieb wirtschaftlich erfolgreich Säfte herstellen zu können. Um eine kooperative Bewirtschaftung der lokalen Obstgärten und eine gemeinschaftliche, bankenunabhängige Herstellung von hochwertigen Säften zu ermöglichen, habe ich meinen Betrieb 2012 teilweise in eine Genossenschaft umgewandelt. Seitdem ich jedoch im August 2013 als Vorstand dieser Genossenschaft abgelöst wurde, wird „Perger“ an verschiedenen Standorten abgefüllt, bei Augsburg gelagert und die Rohware stammt nicht mehr von den Obstgärten am Ammersee. Damit ist die ursprüngliche Idee für die Gründung der „Perger Genossenschaft“ für mich persönlich gescheitert. Im Sinne der Mitglieder der Genossenschaft möchte ich diesem Kurs nicht weiter im Wege stehen und ziehe mich in der Konsequenz aus allen operativen Geschäften zurück und werde meine verbleibenden Betriebe abwickeln.

Der von meinem Vater und mir aufgebaute biologische Obstanbau ist glücklicherweise von “natürlich Ammersee” übernommen und damit gerettet worden. Von einem jungen und hoch motivierten Team werden somit weiterhin hochwertige Säfte vom Ammersee hergestellt. An dieser neuen Firma bin ich nicht beteiligt und hoffe auf eine friedliche Koexistenz mit der Marke „Perger“, in der “natürlich Ammersee” den kleinen regionalen Markt mit hochwertigen Säften aus eigenen Früchten vom Ammersee bedienen kann und „Perger“ national und international erfolgreich wird.

Bei Ihnen möchte mich für die jahrzehntelange gute Zusammenarbeit bedanken, viele von Ihnen haben viel für meine Familie, mich und die Marke „Perger“ unternommen und diese mit aufgebaut. Dafür bleibe ich Ihnen immer verbunden und dankbar.

Mit besten Grüßen

Ihr Johannes von Perger

 

 

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