Lehr- & Therapiegarten

Monats-Archive: Mai 2014

Quelle: Hochschule Weihenstephan

VerfasserIn:
Martin Jauch
Prof.Dr. Elke Meinken
Irena Krummradt

Aus Grau wird Gr├╝n – Optimierung der Evapotranspirations- und K├╝hlleistung extensiver Dachbegr├╝nungen durch gezielte Nutzung von Grauwasser

Hintergrund

Dachbegr├╝nungen werden in Deutschland als Teil der Adaptionsstrategien zur Milderung der Auswirkungen der erwarteten Klimaver├Ąnderungen angesehen [1, 2]. Sie sollen als “biologische Klimaanlage” einen Beitrag zur Verbesserung des thermischen Milieus in Stadtgebieten leisten, wobei – neben der W├Ąrmeabsorption – der K├╝hleffekt der Gr├╝nfl├Ąchen durch Verdunstung von Wasser in den Vordergrund r├╝ckt. Extensive Dachbegr├╝nungen, die mit rund 85 % am weitesten verbreitete Begr├╝nungsart von D├Ąchern, werden allerdings bislang meist als Trockenstandorte definiert und entsprechend konzipiert [3]. Sie gr├╝nden folgerichtig auf d├╝nnen, wasserdurchl├Ąssigen Substratschichten, auf denen vorwiegend xeromorphe, an edaphische sowie an klimatische Trockenheit angepasste Pflanzengesellschaften gedeihen.

 

 

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Wabe

Wabe

Quelle: Peter Dorfmeister, Interview M├╝nchner Merkur

Wenn Bienen schw├Ąrmen

  1. Ruhe bewahren:
    Bienen sind friedlich, sagt Peter Dorfmeister. “Sie sind auf der Suche nach einer Wohnung und lassen sich nur zur Past nieder” Einzelne Tiere erkunden w├Ąhrenddessen die Umgebung.
  2. Nicht bedr├Ąngen:
    Man sollte sich dem Bienenscharm nicht weiter als auf drei Meter n├Ąhern. “Sonst f├╝hlen sich die Bienen bedroht und stechen”
  3. Hilfe rufen:
    Unter der Notrufnummer 112 erreicht man die Feuerwehr. Die alamiert einen Imker in der N├Ąhe. Wer einen Imker kennt, kann sich auch gleich an diesen wenden.
  4. Zuschauen:
    Wenn ein Imker ein Bienenvolk einf├Ąngt, ist es ein Naturschauspiel. Der Imker bespr├╝ht die Bienen mit Wasser. So werden sie schwer und lassen sich in eine Kiste sch├╝tteln. (Anm.vN: Bitte nur von Imkern durchf├╝hren lassen. Eigene “Fangaktionen” k├Ânnen daneben geben. Imker haben die richtige Ausr├╝stung f├╝r den Schwarmfang)
  5. Nicht selbst aktiv werden:
    Wer zum Gartenschlau greift, bedoht die Bienen. Dann greifen sie an.
  6. Keine Insektensprays:
    Bienen sind gesch├╝tzte Tiere. Insektizide t├Âten das ganze Volk.

Erg├Ąnzungen vN:

  • Lassen Sie sich von einer Imkerin / einem Imker den Unterschied zwischen Wespe und Biene erkl├Ąren und zeigen.
  • Bienen stechen nicht einfach darauflos. Sie sterben danach und wissen nat├╝rlich darum.
  • Wohlgemeinte Ratschl├Ąge von Laien bitte ignorieren. Suchen Sie den Fachmann auf.
  • Pflanzen Sie bl├╝hende und nektartragende Pflanzen in Ihren Garten, gerne helfen wir bei der Auswahl einer Bl├╝hmischung. Sie tragen dazu bei, dass unsere Bienen ├╝berleben k├Ânnen.
  • Nehmen Sie Ihre Kinder mit zu einem Imker, so verlieren Sie die Angst vor Bienen und Insekten.

 

 

Bienenschwarm

Bienenschwarm

Bienenschw├Ąrme kostbarer denn je

Eine aktuelle Nachricht aus Eichenau hat wohl in jedem Imker / jeder Imkerin ein Entsetzen hervorgerufen.

Bienen haben heute viele Feinde. Nicht nur die Varroanilbe setzt einem Volk enorm zu.┬á Hier bedarf es regelm├Ą├čiger Behandlungen um das Volk zu sch├╝tzen. Auch die mangelnde Pflanzenvielfalt und Monokulturen nicht nur in der Landwirtschaft, auch im Garten- und Landschaftsbau, gebeiztes Saatgut und Gentechnik setzen den Bienen zu.

Engagierte Imkerinnen und Imker nehmen die oft m├╝hevolle Arbeit in Kauf um den Erhalt der Bienen zu gew├Ąhrleisten. Auch sie haben gegen Ingnoranz und Dummheit zu k├Ąmpfen. So auch Imker Christian Voll aus Eichenau.

 

 

 

 

W├Ąhrend er und seine Familie sich ├╝ber den Bienenschwarm freuten, hatte die Nachbarin nur einen Gedanken┬á – der Schwarm muss weg. Anstelle Herrn Voll oder einen anderen erfahrenen Imker um Rat zu bitten, griff die Nachbarin zur Spraydose. Ein gro├čer Teil des Bienenvolkes hat diese Attacke nicht ├╝berlebt. So k├Ąmpft Imker Voll heute um das ├ťberleben des Restvolkes. Da Duft ein wichtiges Kommunikationsmittel der Biene ist, hat die Nachbarin auch hier einen erheblichen Schaden angerichtet.

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Naturbewusstsein 2013

Naturbewusstsein 2013

Quelle:Bundesamt f├╝r Naturschutz

 

Die Naturbewusstseinsstudie 2013 hat das Bundesamt f├╝r Naturschutz (BfN) im Auftrag des Bundesministeriums f├╝r Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) durchgef├╝hrt. Sie dokumentiert die Einstellung der deutschen Bev├Âlkerung zur Natur.

Im Abschnitt Konsum wurden die StudienteilnehmerInnen zu ihrer Einstellung zur Agro-Gentechnik befragt. Eine deutliche Mehrheit, rund 84 Prozent der Befragten, sprach sich f├╝r ein Anbauverbot von gentechnisch ver├Ąnderten Pflanzen aus. Davon war 56 Prozent der Befragten das Anbauverbot “sehr wichtig” und 28 Prozent “eher wichtig”. 7 Prozent war dies weniger wichtig, 3 Prozent ├╝berhaupt nicht wichtig und 6 Prozent antworteten mit “wei├č nicht”.

F├╝r die Studie wurden 2.007 Bundesb├╝rgerInnen ab 18 Jahren befragt.

 

 

 

 

 

B├╝ndnis 90 / Die Gr├╝nen

B├╝ndnis 90 / Die Gr├╝nen

Quelle: Pressemeldung B├╝ndnis 90 / Die Gr├╝nen Bundestag

Zum Beschluss des EU-Ministerrates f├╝r Ausw├Ąrtige Angelegenheiten/Handel zur ├änderung der EU-Honigrichtlinie, wonach Honig mit Gen-Pollen nicht gekennzeichnet werden muss, erkl├Ąrt Harald Ebner, Sprecher f├╝r Gentechnik- und Bio├Âkonomiepolitik:

Genauso wie den Gen-Mais hat Europa jetzt auch den Gen-Honig der deutschen Kanzlerin und ihrer Regierungskoalition zu verdanken. Die Bundesregierung hat heute bei einer klammheimlichen Hinterzimmer-Abstimmung in Br├╝ssel endg├╝ltig besiegelt, dass Honig mit Gen-Pollen nicht gekennzeichnet werden muss. Das gilt selbst f├╝r Honig, der vollst├Ąndig von Gentech-Pflanzen stammt. Damit tritt die Bundesregierung erneut den Willen der Verbraucherinnen und Verbraucher und auch der Imkerinnen und Imker mit F├╝├čen.

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Internationales Fr├╝hst├╝ck lockt T├╝rkenfelder in den ehemaligen Schlecker-Markt

T├╝rkenfeld, 12. Mai 2014
ÔÇ×Fair in den Tag!ÔÇť hei├čt es am 21. Mai in T├╝rkenfeld. Denn ob Kaffee, Tee, Schokom├╝sli oder Bananen – die L├Ąnder des S├╝dens decken unsere Fr├╝hst├╝ckstische. Der Faire Handel tr├Ągt dazu bei, die Lebensbedingungen der Kleinbauern und Arbeiter zu verbessern. Darauf macht die bundesweite Kampagne ÔÇ×Fairtrade-Fr├╝hst├╝ckÔÇť aufmerksam. visioNatura e.V. (gemeinn├╝tzig) organisiert ein Fr├╝hst├╝ck mit biologischen und FairTrade Zutaten. Hierzu werden 35 Interessierte aus der Umgebung eingeladen. Eine entsprechende Fr├╝hst├╝ckszeitung und die Zeit f├╝r Gespr├Ąche und Austausch geh├Âren dazu.

Gemeinsam mit den T├╝rkenfelder Unternehmen Tengelmann, Bio-Kaufladen Elke Stephan, B├Ąckerei Martin Stenzel und der Raiffeisenbank Westkreis organisiert visioNatura e.V. (gemeinn├╝tzig) das FairTraide Fr├╝hst├╝ck. Am 21. Mai in der Zeit von 07:30 bis 10:00 Uhr wird im ehemaligen Schlecker Markt gefr├╝hst├╝ckt. Die Initiatoren sehen das Fr├╝hst├╝ck als Anregung und Beginn weiterer Aktionen. visioNatura e.V. m├Âchte f├╝r die Verwendung von FairTrade und Bio Produkten auch im ├Âffentlichen Bereich wie Kinderg├Ąrten, Schulen usw. werben. FairTrade Produkte mit in den Alltag nehmen.

visioNatura e.V. steht zusammen mit Tengelmann und dem Bio-Kaufladen Elke Stephan f├╝r Beratungen rund um FairTrade Produkte zur Verf├╝gung.

Bundesweit machen Veranstaltungen wie das FairTrade Fr├╝hst├╝ck in T├╝rkenfeld darauf aufmerksam: Fairtrade-Produkte geh├Âren ganz selbstverst├Ąndlich auf den Fr├╝hst├╝ckstisch. Die Vielfalt der Produkte f├╝r ein Fairtrade-Fr├╝hst├╝ck ist gro├č. Sie reicht von verschiedenen Kaffee-Sorten ├╝ber Tees, S├Ąfte, Bananen bis hin zu Honig, Schoko-Brotaufstrich und Marmeladen. F├╝r die Dekoration bieten sich Fairtrade-Rosen an. Benno F├╝hrmann unterst├╝tzt den Fairen Handel: ÔÇ×Mir schmeckt das Fr├╝hst├╝ck einfach besser, wenn ich wei├č, dass die Produkte, die ich esse und trinke, fair gehandelt wurden.ÔÇť, so der Schauspieler.
Unser Fr├╝hst├╝ck wird unterst├╝tzt von den Unternehmen Zwergenwiese, Lebensbaum, Rapunzel und Dennree.

 

Downloads:

 

 

 

Quelle: Perger Genossenschaft

Aufgrund der ├Ąu├čerst missverst├Ąndlichen Berichterstattung der letzten Zeit bez├╝glich der Insolvenz der Firmen Perger S├Ąfte GmbH und Freiherr von Perger Getr├Ąnke GmbH m├Âchten wir in aller Deutlichkeit bekannt geben, dass dies allein diese beiden Firmen betrifft und nicht die Perger Genossenschaft!

Die Genossenschaft, der Vertrieb und Marke geh├Âren, vertreibt nach wie vor die Produkte unter der Marke PERGER, die sich stabiler Nachfrage erfreuen.

 

Ihre Fragen beantwortet Ihnen Vorstand Heidi Schiller gerne per Email: h.schiller@perger-eg.de

Weitere Informationen zur Per Genossenschaft:

www.perger-genossenschaft.de

 

 

Natura 2000 Schutzgebietsnetz

Natura 2000 Schutzgebietsnetz

Quelle:BMUB

Kooperationen und Nutzungen in Natura 2000-Gebieten

Natura 2000 ist Kernst├╝ck der EUPolitik f├╝r biologische Vielfalt: ein einzigartiges und ehrgeiziges Programm zur nachhaltigen Entwicklung und zum Schutz von Europas ├╝beraus reichem Naturerbe. In dem europ├Ąischen Schutzgebietsnetz Natura 2000 werden europaweit 231 Lebensraumtypen und ca. 1080 seltene und bedrohte Tier- und Pflanzenarten (Arten nach Anhang II der FFH-Richtlinie, Vogelarten nach Anhang I der Vogelschutzrichtlinie) gesch├╝tzt.

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