Lehr- & Therapiegarten

Bienen

Wabe

Wabe

Quelle: Peter Dorfmeister, Interview M├╝nchner Merkur

Wenn Bienen schw├Ąrmen

  1. Ruhe bewahren:
    Bienen sind friedlich, sagt Peter Dorfmeister. “Sie sind auf der Suche nach einer Wohnung und lassen sich nur zur Past nieder” Einzelne Tiere erkunden w├Ąhrenddessen die Umgebung.
  2. Nicht bedr├Ąngen:
    Man sollte sich dem Bienenscharm nicht weiter als auf drei Meter n├Ąhern. “Sonst f├╝hlen sich die Bienen bedroht und stechen”
  3. Hilfe rufen:
    Unter der Notrufnummer 112 erreicht man die Feuerwehr. Die alamiert einen Imker in der N├Ąhe. Wer einen Imker kennt, kann sich auch gleich an diesen wenden.
  4. Zuschauen:
    Wenn ein Imker ein Bienenvolk einf├Ąngt, ist es ein Naturschauspiel. Der Imker bespr├╝ht die Bienen mit Wasser. So werden sie schwer und lassen sich in eine Kiste sch├╝tteln. (Anm.vN: Bitte nur von Imkern durchf├╝hren lassen. Eigene “Fangaktionen” k├Ânnen daneben geben. Imker haben die richtige Ausr├╝stung f├╝r den Schwarmfang)
  5. Nicht selbst aktiv werden:
    Wer zum Gartenschlau greift, bedoht die Bienen. Dann greifen sie an.
  6. Keine Insektensprays:
    Bienen sind gesch├╝tzte Tiere. Insektizide t├Âten das ganze Volk.

Erg├Ąnzungen vN:

  • Lassen Sie sich von einer Imkerin / einem Imker den Unterschied zwischen Wespe und Biene erkl├Ąren und zeigen.
  • Bienen stechen nicht einfach darauflos. Sie sterben danach und wissen nat├╝rlich darum.
  • Wohlgemeinte Ratschl├Ąge von Laien bitte ignorieren. Suchen Sie den Fachmann auf.
  • Pflanzen Sie bl├╝hende und nektartragende Pflanzen in Ihren Garten, gerne helfen wir bei der Auswahl einer Bl├╝hmischung. Sie tragen dazu bei, dass unsere Bienen ├╝berleben k├Ânnen.
  • Nehmen Sie Ihre Kinder mit zu einem Imker, so verlieren Sie die Angst vor Bienen und Insekten.

 

 

Bienenschwarm

Bienenschwarm

Bienenschw├Ąrme kostbarer denn je

Eine aktuelle Nachricht aus Eichenau hat wohl in jedem Imker / jeder Imkerin ein Entsetzen hervorgerufen.

Bienen haben heute viele Feinde. Nicht nur die Varroanilbe setzt einem Volk enorm zu.┬á Hier bedarf es regelm├Ą├čiger Behandlungen um das Volk zu sch├╝tzen. Auch die mangelnde Pflanzenvielfalt und Monokulturen nicht nur in der Landwirtschaft, auch im Garten- und Landschaftsbau, gebeiztes Saatgut und Gentechnik setzen den Bienen zu.

Engagierte Imkerinnen und Imker nehmen die oft m├╝hevolle Arbeit in Kauf um den Erhalt der Bienen zu gew├Ąhrleisten. Auch sie haben gegen Ingnoranz und Dummheit zu k├Ąmpfen. So auch Imker Christian Voll aus Eichenau.

 

 

 

 

W├Ąhrend er und seine Familie sich ├╝ber den Bienenschwarm freuten, hatte die Nachbarin nur einen Gedanken┬á – der Schwarm muss weg. Anstelle Herrn Voll oder einen anderen erfahrenen Imker um Rat zu bitten, griff die Nachbarin zur Spraydose. Ein gro├čer Teil des Bienenvolkes hat diese Attacke nicht ├╝berlebt. So k├Ąmpft Imker Voll heute um das ├ťberleben des Restvolkes. Da Duft ein wichtiges Kommunikationsmittel der Biene ist, hat die Nachbarin auch hier einen erheblichen Schaden angerichtet.

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B├╝ndnis 90 / Die Gr├╝nen

B├╝ndnis 90 / Die Gr├╝nen

Quelle: Pressemeldung B├╝ndnis 90 / Die Gr├╝nen Bundestag

Zum Beschluss des EU-Ministerrates f├╝r Ausw├Ąrtige Angelegenheiten/Handel zur ├änderung der EU-Honigrichtlinie, wonach Honig mit Gen-Pollen nicht gekennzeichnet werden muss, erkl├Ąrt Harald Ebner, Sprecher f├╝r Gentechnik- und Bio├Âkonomiepolitik:

Genauso wie den Gen-Mais hat Europa jetzt auch den Gen-Honig der deutschen Kanzlerin und ihrer Regierungskoalition zu verdanken. Die Bundesregierung hat heute bei einer klammheimlichen Hinterzimmer-Abstimmung in Br├╝ssel endg├╝ltig besiegelt, dass Honig mit Gen-Pollen nicht gekennzeichnet werden muss. Das gilt selbst f├╝r Honig, der vollst├Ąndig von Gentech-Pflanzen stammt. Damit tritt die Bundesregierung erneut den Willen der Verbraucherinnen und Verbraucher und auch der Imkerinnen und Imker mit F├╝├čen.

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